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Landesschule Pforta „Alte Mühle“
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Projektdaten:

Projekt: Mühlbergschule Frankfurt am Main

Bauteil: Erweiterung und Dachsanierung Mühlbergschule

Gewerk: Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten

Status: laufend

Bauzeit: 2017 – 2019

Auftragswert: ca. 950.000 EURO (brutto)

Auftraggeber: Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt

Ansprechpartner: Herr Knecht

Planungsbüro: Trapez Architektur Hamburg

Ansprechpartner: Frau Zschocke

Bauleitung DHR: Herr Bohne

Kurzbeschreibung: (Quellen: https://www.fr.de; https://www.frankfurt.de)

Die Mühlbergschule aus dem Jahr 1904 wurde nach dem Ostteil des Sachsenhäuser Berges, an dessen Fuß im Mittelalter mehrere Mühlen betrieben wurden, benannt. Normalerweise werden hier 280 Schüler in 13 Klassen unterrichtet. Seit dem Schuljahr 2017/2018 wird diese jedoch saniert und das Dachgeschoss ausgebaut. Dort können zusätzliche Klassenräume unterkommen, die Schule muss künftig fast doppelt so viele Schüler aufnehmen wie bisher. Statt drei- wird sie fünfzügig sein. „Doch für die neue Pädagogik braucht man Binnendifferenzierung“, sagt Dirk Landwehr vom Architekturbüro Trapez. Der Unterricht musste in die Pavillonanlage am Länderweg 45 ausgelagert werden.

„Die Mühlbergschule ist ein Beispiel für die Herausforderungen, die wir in Frankfurt haben“, sagt Baudezernent Jan Schneider (CDU).

Denn die Stadt wächst, die Schülerzahlen steigen, und auch in dicht besiedelten Gebieten müssen Schulen erweitert werden. „Da müssen wir mit den vorhandenen Flächen arbeiten“, sagt Schneider am Donnerstagmorgen auf der Baustelle. „Es ist teils ein großer Aufwand, Schulen zu erweitern, um den neuen Schülerzahlen gerecht zu werden.“ Da muss dann eben auch mal unter der Erde Platz geschaffen werden.

Mehr als fünf Räume gibt der Platz pro Stockwerk nicht her. „Aber wir haben Schätze heben können.“ Nämlich: Die Flure sind so breit, dass dort Lernlandschaften eingerichtet werden können. Zudem entstehen in einem seitlichen Anbau einige Räume, in einem weiteren kommt ein Aufzug unter.

24 Millionen Euro kostet das alles, 3,3 Millionen Euro schießt der Investor des Henninger-Areals zu. Anfang 2020 soll ihr saniertes und erweitertes Gebäude fertig sein.

 

Kerndaten:
  • Über 2.000 lfm Sanierung Dachkonstruktion
  • 750 qm Arbeitsbühnenbau
  • 25 Tonnen Stahlbau
  • über 1.300 m² Sanierung Dachschalung
  • über 1.300 qm Schieferdeckung Dach
  • über 200 qm Schieferdeckung Wand
  • 80 lfm Dachrinne und ca. 110 m Fallrohr